Zum Frühstück sehen wir eine junge gut aussehende Frau mit dem Kapitän frühstücken, das
Mädchen vom Kapitän. Der Koch erzählt mir, daß sie jede Reise von Santos bis Itajai mitfährt.
Eigentlich sollte das Schiff schon um 04:00 auslaufen, um 07:00 werde ich wach nach einer
Nacht völliger Ruhe im Hafen, die Ladetätigkeit bereits beendet, laufen wir aus Richtung
Paranagua.
Nach ca 8 h Fahrt erreichen wir die Ansteuerung von Paranagua. Pünktlich kommt der Lotse um
16:20 an Bord weit außerhalb der Stadt. Eine gebaggerte Rinne führt in die Stadt. Die Fahrt
durch die grüne bewaldete Flußlandschaft, unterbrochen von malerischen Stränden, dauert bis
18:00, als wir dann an einem relativ neuen Container Terminal festmachen. Daneben, wie fast
alle Häfen im Süden Brasiliens, Getreideverladungsanlagen.
Der Capt. organisiert mit dem Agenten, der phantastisch englisch spricht, unsere Fahrt in die
Stadt und zurück. Die Stadt ist klein, wäre auch zu Fuß zu erreichen, aber im Außenbereich nicht
die allerbeste Gegend. Gestern in Santos waren viele Geschäfte offen, wollten keine Dollars,
heute hat uns der Agent auf Anfrage die Adresse des Seemannsclub genannt, der in der Lage ist,
Geld zu wechseln. Er fuhr uns dort hin, im Zentrum der Stadt, sehr gut ausgestatteter Club, mit
Internet Point, kostenlos, betrieben von einem Englischem Ehepaar, sehr nett. Nun haben wir
massig Reals, kommen in die Stadt, alle Geschäfte dicht, seit 19:00, Gegensatz zu gestern, alle
Geschäfte offen, aber kein Geld.
Nach durchwandern der toten Stadt entdecken wir das Freizeit Center, am Wasser gelegen,
Fischer, kleine Kneipen, Kinderspielplätze, Verkaufsstände und eine offene Halle, in der Mitte
eine Band, 1 Mann, 2 Frauen, alle Erfahrung im
Keebord und Gesang unterhalten die Gäste im
weiten Rund, dazu flotte Bewirtschaftung für
Essen und Trinken. Für 1,2 Liter Bier, 2 Cola
und 2 Caipirinha zahlen wir 25 Real,
umgerechnet ca 11 US $. Die Zeit verging wie
im Flug. Ich habe in dieser Stadt den Eindruck,
daß es in dieser Stadt weniger kriminell ist, als
der Ruf vorauseilt, alles hell erleuchtet, große
Polizei Präsens. Auch durch die menschenleere
Stadt um 22:00 gehen einzelne Personen, wir
auch. Um 23:00 ist unser Fahrer zur Stelle und
bringt uns wohlbehalten zum Schiff.
Die Nachbarn spendieren ein Bier, so sitzen wir noch 1 Stunde am Pool, immer noch 25°C.
Immer noch werden Container entladen, das Deck ist fast leer.
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