Montag, den 6. Januar 2006

In der Nacht ist die MSC Himalaja von uns überholt worden. Als wir in San Salvador eintreffen
liegt sie 12 Nm hinter uns. Es gibt nur einen Platz im Container Terminal, er ist frei und wir sind
um 12:00 am Liegeplatz.
Unser Steward erklärt uns, 2 Passagiere fahren mit nach Deutschland, die an dem
Passagiertisch Platz nehmen sollten. Ich habe meinen Platz geräumt und sitze fortan am
Offizierstisch neben den 3. Offizier und der Begleitung des Chief Mates.
Gleich nach dem Mittagessen gehen wir an Land, Ausgang bis 15:30, also keine Minute
verschenken, 3 Stunden für diese interessante Stadt. Der Kapitän erklärt uns wie immer, den
Weg aus den Hafen heraus, hier auch sehr kurz, keine 200 m. Nach 2 Minuten stoppen wir ein
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Taxi mit dem Ziel Elevator, den Aufzug in
die Oberstadt. Zu diesem Zeitpunkt wollen
wohl alle diesen Fahrstuhl benutzen,
Sofortentscheidung, mit dem Taxi weiter
zum Oberen Teil der Stadt, mit historischen
Teil, Weltkulturerbe der UNESCO, mit
starken Einfluß Afrikanischer Kultur. Er
setzt uns im Zentrum ab, einen modernen
Platz mit einer funktionierenden
Wasserorgel. Schicke Frauen in Trachten,
trachten nach Dollars, ein Foto, ich reiche
ihr einen Dollar, sie will 5 US$ für jedes
Foto, wir hatten 2, sind aber nach Zahlung
von 5 $ flüchten gegangen. San Salvador war die erste Hauptstadt Brasiliens, aus der
Kolonialzeit stehen hier viele Häuser und Kirchen, im Gegensatz zu Rio, die radikal erneuert
haben. Der Zustand ist entsprechend schlecht. Nach Eintritt in die Kirchen fragt der
Kirchenhüter nach der Nationalität, verlangt dann
im akzentfreien Deutsch 3 Real Spende. Quirlig ist
die Stadt, Tänzer, Musikgruppen, Geschäfte aller
Art. Auf dem Weg zurück zum Elevator treibt uns
der Durst in ein Terrassenrestaurant, das letzte
Mal genießen wir den Caipirinha. Zu Tal ist keine
Warteschlange, aber die Bedienung verlangt 5
Centimos, sie wollen keine Dollar, bis uns ein
Bedienster gratis fahren läßt. Im Unterland
machen wir einen Gang durch den Mercado
Modele, wir erwarteten einen Frischemarkt,
verkauft wird Touristen Krimskrams, sehr
afrikanisch. Mit Taxi, preiswert, fahren wir zum Hafen zurück und sind pünktlich um 15:30 an
Bord

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