Schneetreiben draußen, drinnen gemütlich warm, so vergeht der Abend. Abendessen Nudeln
italienisch sowie wie auch zum Frühstück verschiedene Sorten Brot, Käse und Wurst.
22:30 laufen wir aus, 2 Schlepper ziehen das Schiff,
208m lang, 30m breit, vom Kai und wenden es in
Fahrtrichtung Elbe. Schlechte Sicht begleitet uns Elbe
abwärts. Brunsbüttel 01:30 und Lotsenwechsel, nach
dem Hafen- und Flußlotsen kommt der Seelotse an Bord,
der bis Elbe 1 an Bord bleibt, ständige Radarberatung
über Standort und Schiffsverkehr tönt aus dem UKWFunk.
Der Tag war lang, aber solange der Lotse an Bord
ist, ist es zu schade, ins Bett zu gehen. Die Nacht ist kurz,
wenig geschlafen, es dröhnt die Kammerverkleidung, das
Brückenhaus dröhnt, verursacht durch den Propeller, der direkt unter dem Brückenhaus liegt.
Der Morgen danach, der 18. Januar, klares Wetter, im Westen der abnehmende Mond und
gegenüber die aufgehende Sonne über der Kimm. Frische Brötchen und Pilzomlette zum
Frühstück, obwohl heute Mittwoch ist, nicht Donnerstag, der Seemannssonntag. Schnell vergeht
die Zeit mit dem obligatorischem Rundgang, 10:00 Kaffee Mittagessen (Currybeef und Mango
zum Nachtisch) auf dem Weg nach Antwerpen. Mit Strom fahren wir 21 kn., sind ca 17:30 an der
Steenbark(freie See) um den Lotsen zu übernehmen. Bis Vlissingen vergehen 2 Stunden,
Lotsenwechsel(Flußlotst/Seelotse), dann sind es noch 40Nm über die kurvenreiche Strecke bis
Antwerpen. Zu den Häfen führt der Weg durch die Schleuse
zum Container Hafen „de Waidedock“, Liegeplatz 736. Die
Ankunftszeit habe ich verschlafen, aber um 03:00 lag das
Schiff am Kai. Gespenstische Ruhe, denn die Gantries waren
noch nicht aktiv.
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