Morgens noch Sauwetter mit Regen, ab 11:00 sonnig, klare Sicht, Landsicht zur Isle of Wight,
gegen 14:00 passieren wir das Verkehrstrennungsgebiet vor Guernsey. Am Nachmittag ziehen
einzelne Wolken auf, der Wind nimmt zu, das Schiff stampft, rollt und schüttelt sich. Bis Brest
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erhöht sich die Windstärke auf 8 Bf. Nach dem Wegepunkt Brest um 21:00 gehen wir auf
Kurs220°, so daß die Wellen, die von einem Tiefdruckgebiet aus dem Nord Atlantik kommen, das
Schiff von der Seite treffen. Der Kurs ist westlicher als vorgesehen, aber schonender für
Besatzung und Ladung. Trotzdem rollt das Schiff je 15° zu jeder Seite. Alle Utensilien lege ich
auf den Boden, der Stuhl kippt um, schlafen ist nicht möglich, Gefühl wie ein Rollmops. Ich
wechsle und lege mich auf die Couch im Wohnraum quer zur Fahrtrichtung und kann schlafen.
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